Protokoll vom Treffen am 15. Juli 2017

TOP Positionierung, Status:

  • Zwischenfazit für unsere Arbeit: Wir stoßen an unsere Grenzen und sind bisher wenig erfolgreich damit, Leute zu erreichen… Wir wissen nicht genau, woran es liegt, weil ja schon einige Leute interessiert waren, aber keiner Zeit hat. Die Postkarten helfen nun hoffentlich etwas.
    Falls sich das entwickelt, müssen wir aber vorbereitet sein, wie man damit umgeht, wenn mal mehr Menschen kommen sollten.
    Frage nach den Gründen, warum unser „Funke“ bisher nicht überzuspringen scheint…. Möglicher Widerspruch zum Titel „basisdemokratisch“: Wir geben viel mehr vor als Demokratie in Bewegung, damit sind sie im Prinzip noch basisdemokratischer. Allerdings haben sie auch keine Sicherungssysteme – also wie verhindert werden kann, daß sich Einzelpersonen „den Laden“ aneignen und an sich reißen können.  Außerdem sind wir bisher sehr viel radikaler in Bezug auf unsere Forderungen und den massiven Umbau der Marktwirtschaft…
  • Analyse, was andere Organisationen anders machen. Demokratie in Bewegung: bereits einige Online-Diskussionen sichtbar, da inzwischen anscheinend einige Aktive auch online aktiv sind.
    Internetdiskussionen stoßen aber unserer Einschätzung nach generell an ihre Grenzen, weil es zu viele verschiedene Diskussionen und Diskussionsstränge gibt und sie und sie z.T. unübersichtlich sind, so daß ein einzelner Mensch kaum alles nachvollziehen kann.
  • Zwei Ebenen von Meinungsaustausch, einmal bei persönlichen Treffen und einmal in Online-Zusammenhängen. Uns ist ja wichtig, formelle Hierarchien zu vermeiden. Auch informelle Hierarchien: wie kann man verhindern, daß einzelne Leute, die Diskussion an sich reißen. Unsere Abstimmungen sollen daher ja anonymisiert und „unpersönlich“ über das Internet stattfinden. Daher ist es wichtig, daß immer wieder bewußt gemacht wird, daß wir ein solches Verhalten ablehnen: „Politik ohne Charisma“? Wichtig: das Bewußtsein, wofür es eingesetzt werden kann und wofür es nicht genutzt werden darf.
  • Wir sollten stärker Multiplikatoren nutzen – etwa Medien, die Themen aufgreifen, was die Partei sagt Wie reagieren wir, bei einzelnen InteressentInnen?
    Generelle Diskussion, wie würden wir reagieren, wenn mehrere Leute in Folge der Postkartenverteilung aufkreuzen sollten. Bis 15 Leute kein Problem, das im Späti zu veranstalten (und momentan eher unwahrscheinlich) Wenn Doch: 1. Liste mit Emails rumgeben. 2. Neuen Leuten zeigen, daß schon was auf unserer Seite steht und ggf. 3. Kleingruppen bilden
    Generelles Problem bei Online-Diskussionen: Unübersichtlichkeit von Foren – Regeln, kurz und prägnant, Zahl der Statements nicht ausufern lassen und beim Thema bleiben. Zusammenfassung oben in den Forenposts? Technisch muß das noch technisch umgesetzt werden. Wen wollen wir mit unserem Konzept und der Partei ansprechen – und sind das die selben Leute, die sich z.B. von den „Piraten“ angesprochen fühlten?  Wir wollen nicht nur bestimmt Leute/Milieus ansprechen, sondern möglichst viele Leute, wie möglich ansprechen, weniger auf einzelne Zielgruppen abzielen.

TOP Perspektiven/ Aktionen  / Todo:

  • Wo gibt es Möglichkeiten und Arten, Menschen anzusprechen?
  • Aktion oder Infostände machen: Bernd hat mit Infoständen bei der Attac-Gruppe gegen die Agenda 2010 in Berlin eher schlechte Erfahrungen gemacht: Hat nicht dazu geführt, daß mehr Leute kamen. Waren auch eher ältere Leute. Jüngere Leute waren gar nicht dabei
  • Erfolgreich und leicht zu mobilisieren ist immer für Ein-Themen-Bewegungen wir Studiengebührenboykotte – Die Überführung der Einpunkt-Bewegung in eine differenzierte Bewegung – war bisher meist erfolglos
  • Vermutlich fühlen sich besonders Soziologen und Politikwissenschaftler angesprochen von unserem Konzept und Grundansatz. Dennoch sollte man nicht versuchen, nur die anzusprechen, damit wir wirklich etwas verändern können. Also Massen ansprechen, da ohne gesellschaftliche Relevanz nichts geht.
  • FAU – zum Vernetzungstreffen der FAU hingehen.
  • Idee: Bei Demokratie in Bewegung kann man auch im Forum mitmachen mitmachen und unsere politischen Ideen versuchen mitzuteilen. Dann schauen, wie die Resonanz ist. Unklar, ob unsere Vorstellungen dort auf offene Ohren stoßen. Ein Versuch ist es aber sicherlich wert!
  • FLUGBLÄTTER verteilen in: Kneipe, Mensa: Salomon Hochschule in Marzan, Mensa: Evangelische Fachhochschule für Sozialarbeit, Mensa: Humboldt Universität und Freie Universität, In den Asten der Unis. Christopher geht mal zur HU in die Mensa. Postkarten verteilen. Eva verteilt in einigen Kneipen und Bio-Läden

TOP Inhalte

  • Idee: Reform des Bankensystems: wozu benötigt man private Banken, die hohe Renditen erwirtschaften und spekulieren?
  • Fairer Handel: 1:1 Übernahme der Fairhandelsverbände- und Organisationen. Gedanken machen, wie der Weg dorthin beschritten werden kann…
  • Gesellschaftskritik in der Schule….
    Frankfurter Schule (Adorno Erich Fromm etc) als Pflichtlektüre in der Schule? Z.B. für ein Fach „Angewandte Gesellschaftskritik“…

    Bei jedem politischen Vorschlag und Konzept soll die Frage gestellt werden, wer in welchem Umfang profitiert.
  • Grundeinkommen… Überlegen, wie das mit der Arbeit ist. Weniger Leute würde dann Arbeiten gehen, die Arbeit, die gemacht werden muß, würde attraktiver werden müssen oder besser bezahlt. 1. Schritt in die Richtung: ALG1 und ALG2 und Grundsicherung zu einem Grundeinkommen umwandeln. Allgemein mehr Experimente fördern.
    Begründung u.a.: über 70% (?) der Arbeit, die gemacht wird, ist jetzt schon unbezahlte Arbeit (zu Hause Essen Kochen, Einkaufen gehen, Kinder von Schule abholen, Eltern Pflegen, Staubsaugen, Behördengänge etc.). Flankierende Maßnahmen zu Grundeinkommen: Deckelung der Löhne, Vermögens- und Erbschaftssteuer einführen. Steuer auf Finanztransaktionen.
  • Steuerfahnder: immer weitere Steuerfahnder einstellen, solange sie mehr einbringen, als sie kosten.
  • Merkantilistische Politik der EU einstampfen. Radikale Forderungen stellen und veröffentlichen. Problem, daß man mit der Mentalität der Menschen so ist „es war schon immer so“ etc. ‚
    Aber bei unseren Vorschlägen immer mit bedenken, welche Folgen hat es dann, wenn ein neues Konzept umgesetzt wird? Bürokratischer Rattenschwanz eventuell als Folge. Szenarien durchspielen, welche Konsequenzen jede einzelne vorgeschlagene Maßnahme hat….

TOP NÄCHSTER DONNERSTAG
Wie verteilen wir die Postkarten? In Cafés und Restaurants ist es etwas komplizierter. Meistens gibt es Postkartenständer etc., Bio-Supermärkte haben auch teilweise ein schwerzes Brett etc. Dort kann man zum Teil Karten hinlegen. Wie gehen wir die verschiedenen Foren an? Ab und zu mal Donnerstag was anderes machen, als uns zu treffen. Treffen, wo eine hohe Kneipendichte ist.
Wie verteilen wir die Postkarten? In Cafés und Restaurants ist es etwas komplizierter. Meistens gibt es Postkartenständer etc., Bio-Supermärkte haben auch teilweise ein schwerzes Brett etc. Dort kann man zum Teil Karten hinlegen. Wie gehen wir die verschiedenen Foren an? Ab und zu mal Donnerstag was anderes machen, als uns zu treffen. Treffen, wo eine hohe Kneipendichte ist.

Zusammenfassung Ideen:

  • Foren nutzen für Diskussion: Demokratie in Bewegung und Verdi.
    Bernd und Christopher melden sich an und starten eine Diskussion.
  • FAU: 17-20 Uhr jeden Freitag offenes Treffen – wollen wir dann doch einfach mal hingehen.
    Grüntaler Straße 24 (Bornholmer Straße). Das wäre dann der 28. Juli

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