Protokoll vom Treffen am 6. Juli 2017

TOP Größeres Treffen / Klausur am Samstag, 15. Juli:
Es findet statt am Samstag, 15. Juli ab 10:30, im Volkspark Friedrichshain, Treffpunkt: Nahe der Greifswalder Straße am „Märchenbrunnen“. Siehe Karte.
Wichtiges Thema: Wie genau können wir es Leuten vermitteln, was wir wollen, die an hierarchische Strukturen gewöhnt sind und mit ihnen aufgewachsen sind.
Perspektive entwickeln…. Wie erreichen wir die Leute! Wie BEGEISTERT man Leute?
(Problem der Resignation! Die „Aufmerksamkeitsökonomie“ und „Konsumgesellschaft“ ist nicht gerade hilfreich für Leute wie uns. Außerdem unsere teilweise Ablehnung einer Selbstvermarktungsmentalität)

Alleinstellungsmerkmale hervorheben: v.a. Ablehnung von Hierarchie und Personalisierung. Diskussion über Aussichtsreichtum von Protestformen. Die Frage, ob große Zentraldemos viel bringen.

TOP Schul- und Bildungspolitik
Thema von hoher Wichtigkeit für uns. Gespräch über Reformpädagogik. Frage, ob die Nachwirkungen der 1968er-Jahren fortbestehen oder ob das Bildungssystem insgesamt bereits die „Rolle Rückwärts“ gemacht hat. Viele Teile der Reformpädagogik sind aber sicherlich trotz aktuell neoliberaler Agenda geblieben. Auch andere Ansätze haben Spuren hinterlassen – so etwa die Reformschulen der 1970er-Jahren mit ihrem Abbau von Hierarchien in der Schule. Stichworte: selbstgewählte Inhalte, demokratische Mitbestimmung durch Schüler… Für uns gilt es zu überlegen, welche Strukturen übernommen werden sollen und welche eher nicht. Wichtige Frage zu berücksichtigen: Wie viele Inhalte sollen selbst gesetzt oder von oben vorgegeben werden?

TOP Vernetzungsmöglichkeiten:

  • Idee – vielleicht auch für uns: sehr gut funktionierendes Mittel aus den 1970er-Jahren: vor Fabriktoren mit den Arbeitern ins Gespräch kommen. Oder beim Studiengebührenboykott 2007/2008: Mit Leuten in den Menschen ins Gespräch kommen.
  • Christopher überlegt, der FAU (anarchosyndikalische Gewerkschaft) beizutreten. Ggf. ein interessanter Bündnispartner auf dem Weg zu einer basisdemokratischen Zukunft.
    Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Arbeiterinnen-_und_Arbeiter-Union
  • Idee: Ein Mal im Monat auf Demos oder Veranstaltungen gehen, auf denen wir potentiell viele Leute erreichen – und dort Infomaterialien und oder Flugblätter verteilen.
  • Hier etwa gibt es eine Plattform, auf der Protest-Termine geteilt werden: https://linksunten.indymedia.org/de. Hier könnten wir auch mitmachen bei der einen oder anderen Aktion  (die Seite politikvonunten.org sollte ja auch so eine Plattform sein, läuft aber nicht)

TOP Flugblätter
Die Flugblätter sind in Druck und müßten Anfang/Mitte der kommenden Woche da sein.

TOP Fördermöglichkeiten:
Stiftung Bridge bietet Förderungen für spezifische Kampagnen an. Eventuell etwas für uns! :
Siehe hier.

„Einige StifterInnen haben sich außerhalb der Stiftung ,bridge zusammengeschlossen und den treuhänderisch verwalteten Fonds Zivilcourage, eingerichtet. Er unterstützt Projekte, die mit den engen Kriterien der Gemein,-,nützigkeit nicht zu vereinbaren sind, da sie auf dem Prinzip des zivilen Ungehorsams,basieren. Die Entscheidung über solche Projekte erfolgt auf Grundlage derselben Kri,-,terien wie im Falle von gemeinnützigen Projekten. Das Antrags- und Entscheidungsverfahren erfolgt analog zu dem, in diesen Richtlinien beschriebenen, Verfahren. ,Die ,Kontaktadresse für Voranfragen und Anträge ist fonds-zivilcourage@jpberlin.de

Hier müßten wir noch ein Kurzkonzept für eine Kampagne verfassen: Überlegen, was das sinnvoll und möglich wäre…

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