Protokoll von der Sitzung am 17. August 2017

TOP Soziologen ansprechen: Eva hat Personen an der HU und Uni Potsdam.
Wir haben mal geschaut hier:  https://www.uni-potsdam.de/allg-soziologie/team
und hier:  https://www.sowi.hu-berlin.de/de/studiengaenge/masowi/ma

Vorschlag für die Formulierung einer Email an solche Wissenschaftler:

Hallo Frau/Herr …,
wir haben ein politisches Projekt ins Leben gerufen, um die Demokratie weiterzuentwickeln.
Es handelt sich um eine Partei, die mit basisdemokratischen Strukturen ohne Machtkonzentration auf einzelne Personen organisiert ist.
Für einzelne Personen soll es strukturell unmöglich sein, einen größeren Teil von Macht auf sich zu konzentrieren – so wie es bei anderen Parteien für die Führungspersonen die Regel ist.
Neben der Basisdemokratie, die wir auch maßgeblich mithilfe digitaler Abstimmungssysteme organisieren, legen wir sehr großen Wert auf eine größtmögliche Transparenz nach innen und außen. Alle Entscheidungen, Absprachen und Strategiediskussionen sollen offen gelegt werden. Nur eben nicht, wenn es um individuelle Zuordnung von Positionen geht. Zu diesem Zweck experimentieren wir etwa derzeit mit Internetforen, in denen Personen entweder unter anonymisierten Kürzeln schreiben oder Diskussionsbeiträge ganz ohne Angabe eines Pseudonyms oder Namens erfolgen. Prinzipiell funktioniert dies gut.
Um die basisdemokratischen Strukturen mit Elementen eines Rotationsprinzip, Zufallswahlen und soweit wie möglich anonymisierten internen Wahlen abzusichern, ist ein bestimmter Umfang an Grundregeln und Grundsätzen so festgeschrieben, dass sie nur mit einer 9/10tel Mehrheit verändert oder abgeschafft werden können. Hierdurch wollen wir verhindern, dass eine „feindliche Übernahme“ der Partei wie bei der AfD möglich ist, oder eine schrittweise „Verwässerung“ der progressiven Strukturen, wozu es etwa bei der Grünen Partei in den 1980er-Jahren gekommen ist.
Neben den genannten Grundstrukturen haben wir inhaltliche Leitlinien (http://politikvonunten.org/BDP/politische-positionen/) um ein zu weitreichenden Veränderungen im Sinne einer sozialen, ökologischen Gesellschaft – und die hierarchische Gesellschaftsstruktur. Unter anderem auch gegen die Ökonomisierung der Bildung und aller Lebensbereiche zu erwirken.
Grund für die Gründung einer neuen Partei ist für uns die Kritik am bestehenden Parteiensystem, das wir für äußerst undemokratisch halten. Zumindest die Strukturen aller großen Parteien, die von einer Handvoll Personen „regiert“ werden. Wir teilen im Großen und Ganzen die Kritik David van Reybroucks an der parlamentarischen Demokratie, die er in seinem Buch „Gegen Wahlen – warum Abstimmen nicht demokratisch ist“ übt. Siehe auch dieser Artikel zum Thema.
Wir sehen unser Arbeit auch als soziopolitisches Experiment, aber nicht nur. Wir wollten Sie daher einfach mal ganz unverbindlich fragen, ob Sie Anknüpfungspunkte zu Ihrer Arbeit allgemein und oder aktuellen Projekten zur Demokratieentwicklung sehen.
Sie können unsere Grundposition auch hier genauer nachlesen:
http://politikvonunten.org/BDP/darum-brauchen-wir-eine-basisdemokratische-partei/

Wir würden uns über eine Antwort sehr freuen und könnten uns sonst auch bei Gelegenheit mal persönlich oder telefonisch unterhalten, wenn bei Ihnen da Interesse besteht.
Viele Grüße
Plenum der Basisdemokratischen Partei

TOP Vernetzung: Christopher will die noch mal die „Küken-Partei“ ansprechen und schauen, was die so soagen. Außerdem hat er die Arbeitslosen aus der „Maßnahme“ eingeladen, aber vermutlich sind die nicht so explizit politisch unterwegs (wenngleich die meisten politisch sicherlich auf „unserer Seite“ stehen – also so als Opfer des „Förderns und Forderns“)

TOP Erfolg oder Mißerfolg
Frage, welche Faktoren darüber entscheiden, ob wir erfolgreich sind. Fortschritte müssen erkennbar sein.
Anmerkung Frantisek: Seiner Meinung nach ist bei uns eine mangelnde Offenheit zu beklagen. Er fühlt sich in seinen Meinungsäußerungen z.T. übergangen. Eine zu genaue Festlegung eines Weges hält er für problematisch. Es ist halt die Frage, inwieweit sich eine Partei von vornherein festlegen muß oder nicht.

[Satirischer Vorschlag von Frantisek: wir benennen uns um in Christlich-Islamische Reformunion. Dann haben wir gleich eine ganz neue Gruppe potentieller Interessenten 😉  ]

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