Wir sind Politik Von Unten

PolitikVonUnten ist eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Vernetzung und Schlagkraft aller progressiver* und emanzipatorischer* Organisationen und Stadtteilinitiativen, aller linker oder kritischer politischer Netzwerke oder Nichtregierungsorganisationen an der Basis unserer Gesellschaft zu erhöhen und systematisch auszubauen. Und zwar ohne dabei Dienste gewinnorientierter Internetkonzerne wie Facebook, Google oder Twitter nutzen zu müssen.

 

Hinter PolitikVonUnten.org steht eine gemeinnützige Initiative, die sich als undogmatisch begreift und von der gesellschaftlichen Basis ausgehend für grundlegende Veränderungen hin zu einer besseren und gerechteren Welt für alle Menschen einsetzt. Wir glauben nicht, dass sich schon alles von alleine zum Besseren kehren wird – in einem neoliberal-kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das viel zu stark gesteuert wird von Wirtschaftslobbys, transnationalen Konzernen und karriereorientierten Politikern. Ohne massiven Druck von unten werden sich keine substantielle Veränderungen erreichen lassen.

Derweil geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander – ob nun in Deutschland, Europa oder der Welt insgesamt. Zeitgleich werden unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen bedroht durch die Verschmutzung von Luft, Wasser und Land durch die wahnsinnigen Profitinteressen der wenigen Profiteure des Systems. Gleichzeitig mit einer gesellschaftlichen Entsolidarisierung erhöht sich der Druck auf die Menschen immer weiter im Zuge eines neoliberalen Umbaus aller Gesellschaftsbereiche. Dies führt schon seit einigen Jahren zu einem massiven Anstieg von psychischen Krankheiten.

Seit der starken 68er- und Ökobewegung der 1960er und 1970er Jahre sind progressive Bewegungen jenseits der Parlamente immer wieder aufgeflammt – ob bei Studentenprotesten oder im Zuge von Globalisierungskritik.
Insgesamt bleibt die Schlagfertigkeit aber viel zu gering! Die Initiativen gegen überhöhte Mieten oder studentische Freiräume werden immer wieder in Abwehrkämpfen aufgerieben, welche die Zivilgesellschaft am Ende doch nicht gewinnen kann. Wir wollen aus den Abwehrkämpfen der letzten Jahrzehnte heraustreten und mit gemeinsamen Initiativen und gemeinsamer Stärke für neue Visionen gesellschaftlicher Möglichkeiten in die Offensive gehen. In einem breiten Bündnis wollen wir ähnlich wie bei den Protesten gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA gemeinsam für eine soziale, gerechte und ökologisch funktionierende Welt kämpfen.

Linke Sammelbewegungen sind schwer in der Mode. Ob die Grassroots-Bewegung, die Barack Obama in den USA ins Amt des Präsidenten brachte (dann aber von den US-Democrats angeeignet und eingemeindet wurde), die En-Marche-Bewegung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron (die letztendlich auch nur seiner Wahl diente) oder angestrebte linke Sammelbewegung von Teilen der Linkspartei (die wohl auch primär nur Sahra Wagenknecht und anderen nützlich sein soll) – wir sind ein unabhängiger und streitbarer, wie basisdemokratischer Zusammenschluss, wir machen Politik von Unten gegen die Partikularinteressen der Eliten dieses Landes, gegen rücksichtslose Konzerne und turbopragmatische Karrierepolitiker.